KreativWerk

Ein Haus – zwei Projekte – alles unter einem Dach

Im leer stehenden ehemaligen Puschkin-Gymnasium in Hennigsdorf soll ein besonderer Ort für interdisziplinäre Zusammenarbeit und Innovationen entstehen, der im Einklang mit den Zielen einer nachhaltigen Stadtentwicklung steht. Das „KreativWerk“ – ein soziokulturelles und innovatives Gewerbezentrum – unterstützt ökonomisch mit der Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten, insbesondere im Zusammenhang des regionalen Clusters Biotechnologie / Life Science. Durch die besondere Orientierung an die spezifischen Anforderungen – etwa von Frauen an die soziale intragenerative Gerechtigkeit – kann Hennigsdorf einen wichtigen Beitrag leisten.

Mit Aufnahme des KreativWerks in das Projekt co:bios Campus, welche die „Integrierte Gesamtmaßnahme des Regional Clusters Gesundheitswirtschaft (Biotechnologie/Life Science) Landkreis Oberhavel“ abbildet, wurde eine Maßnahme im prioritären Landesinteresses erweitert. Diese Erweiterung gliedert das Vorhaben in die in Hennigsdorf bereits etablierte Biotechnologie-Branche ein, ohne den ursprünglichen bildungsbezogenen und sozialräumlichen Ansatz aufzugeben.

Weitere Informationen im folgenden Erklärvideo

Es wurden für diese Maßnahme zwei Fördermittelanträge in 2019 gestellt, die Ende 2019 bewilligt wurden. Damit konnten erfolgreich GRW-I Fördermittel und NESUR-Fördermittel von insgesamt über 10 Millionen Euro eingeworben werden.

Während die co:bios Innovation GmbH im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs (SUW) die Stadt Hennigsdorf von der Projektentwicklung, über die Antragstellung bis zur Gründung der kommunalen Betreiber- und Immobiliengesellschaft zur Projektumsetzung beraten hat, wird die Sanierung von der KBI GmbH als Bauherr durchgeführt.

Antragsteller für die Fördermittel ist die Stadt Hennigsdorf.

Ziel

  • Leistungsfähigkeit des regionalen Clusters BioTech/Life Science stärken
  • Einbindung des soziokulturellen und innovativen GründerInnen- und Gewerbezentrums unter einem Dach
  • nachhaltige Stadtentwicklung

Maßnahme

  • Schaffung von hochflexible Gewerberäumen und variantenreichen Co-Working-Bereichen zu attraktiven Mietkonditionen
  • Flächenangeboten für Start-ups aus Life Science und Unternehmen mit ergänzenden Angeboten aus IT- und Kreativwirtschaft

Nutzen

  • zukünftige Bereitstellung von insgesamt 28.400 m2 steuerbarer, vermietbarer Flächen, die langfristig der Wirtschafts- und Innovationsförderung dienen
  • Sicherung und Schaffung attraktiver Arbeitsplätze
  • besondere Förderung von Frauen, die ein Start-Up aufbauen, Selbstständigkeit und freiberufliche Tätigkeiten ausüben oder diesen Schritt wagen wollen